Wie Sie Business-Theater in Unternehmen erfolgreich bekämpfen

Jun 08, 2017

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Der erwicon 2017 brachte Teilnehmern neben zahlreichen Workshops und Podiumsdiskussionen auch spannende Vorträge zum Thema „Arbeitswelt im Wandel“. So berichtete Prof. Dr. Lars Vollmer den ca. 600 Teilnehmern in seinem Beitrag „Zurück an die Arbeit“, wie Menschen aus dem Business-Theater heraus kommen und wieder echte Unternehmen erzielen. Wir haben im Digital Graphic Event Recording dieses Thema visualisiert und die Ergebnisse festgehalten.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Business-Theater?

Das heutzutage typische Business-Theater ist für Unternehmer und Autor Prof. Dr. Lars Vollmer die Beschäftigung mit sich selbst, anstatt das gewinnbringende Arbeiten für Andere.

"Denn nur dann, wenn ich für andere etwas tue, arbeite ich.", sagt er.

Die Krankheit der heutigen Zeit sei es deshalb, sich mehr zu beschäftigen als wirklich zu arbeiten. Ungefähr die Hälfte unserer Arbeitszeit verschwenden wir nach Prof. Dr. Vollmer mit Business-Theater. Und das wird immer mehr, wenn wir nichts dagegen tun. In Meetings, Mitarbeitergesprächen und Audits findet dieses Business-Theater täglich statt. Es werden Power-Point-Präsentationen zusammengebastelt, Prozesse glatt gezogen und neue Policies aufgestellt, die an den Kundenwünschen vorbeigehen. Am Ende wird alles auditiert, um zu schauen, ob sich genug beschäftigt wurde. Und jeder weiß, dass eigentlich nicht gearbeitet wurde.

Menschen leiden unter Business-Theater

Das Schlimme dabei: Die Menschen leiden. Sie haben keine Lust auf das Business-Theater. Doch versuchen Mitarbeiter, innovative Gedanken in das Unternehmen einzubringen, werden sie häufig dafür bestraft.

Erfolgreiche Unternehmen handeln anders

Sie denken zunächst nach und schauen sich an, was sich ihre Kunden wirklich wünschen. Sich gerade nicht mit den Policies zu beschäftigen hilft ihnen, die Strategien anzupassen und den Kunden ein besseres Angebot machen zu können. Prof. Dr. Lars Vollmer rät, sich dies auch für das eigene Unternehmen einmal anzuschauen. Wo arbeiten Sie und in welchen Bereichen beschäftigen Sie sich nur selbst und tun nichts für andere? Dieser sogenannte Praktiken-Putz macht erfolgreiche Unternehmen schneller und bringt sie näher an den Kunden heran.

Immer neue Kundenwünsche

Was andere Unternehmen hindert ist der Taylorismus. Sie benötigen lange Zeit, um externe Referenzen in interne Referenzen zu übersetzen. Bis die Kundenwünsche vom Unternehmen herausgefunden, verstanden und in eine Policy übersetzt werden, haben sich die Bedürfnisse der Kunden schon wieder geändert. Und dabei hilft nicht einmal die Digitalisierung. Prof. Dr. Vollmer macht klar, wenn sie im Unternehmen etwas Schlechtes digitalisieren, ist es immer noch schlecht, aber digital. Und bringt Ihnen das den gewünschten Erfolg?

Was können Unternehmen tun, um aus dem Business-Theater auszubrechen und zurück an die Arbeit zu kommen?

Taktiken anpassen

  • Nachdenken:
    Machen Sie sich bewusst, was in Ihrem Unternehmen die gewinnbringenden Prozesse sind
  • Der Praktiken-Putz:
    Nach dem Nachdenken ist es wichtig, auch ins Handeln zu kommen. Wie können Sie die vorhandenen Praktiken anpassen, um effizienter zu werden? Was sind die wirklichen Wünsche Ihrer Zielgruppe, Ihrer Kunden? Wie werden Sie diesen gerecht, ohne noch weitere Zeit zu verschwenden um Policies auszuarbeiten?
  • Genügend Raum für Innovation:
    Oftmals haben Mitarbeiter tolle Ideen, die sich aber nur schwer gegen die internen Policies durchsetzen lassen. Bieten Sie genügend Platz, um eine neue Idee wachsen zu lassen.

Eine große Gefahr verbirgt sich hinter den internen Referenzen im Unternehmen, wenn wieder neue Runden gedreht werden, wieder neue Policies entstehen, die keinen Fortschritt bringen und Unternehmer auf der Stelle stehen bleiben. Weitere Tipps dagegen gibt Prof. Dr. Lars Vollmer in seinem Buch „Zurück an die Arbeit“.

Buch: Zurück an die Arbeit

Warum Visualisierung Business-Theater vorbeugt

Ein weiterer Tipp, zurück an die Arbeit zu kommen, ist das Visualisieren. Viele Menschen im Unternehmen haben das Problem, sich hinter den internen Policies zu verstecken. Sie vertreten die strengen Vorgaben und internen Referenzen auch gegenüber den Kunden und gehen dabei an Ihren wahren Bedürfnissen vorbei. Gewinne und Erfolge gehen verloren, ebenso wie der Blick für die echten Kundenwünsche.

Wenn Sie sich in diesem Rahmen im Unternehmen zusammensetzen und Themen visuell moderiert erarbeiten, fällt schnell auf, wo der Fehler liegt. Hinter vielen Begriffen und Themen steckt kein Erfolg. Das Business-Theater fällt im Workshop auf dem Blatt Papier oder am iPad auf. Und das lässt sich sofort bekämpfen.

Wie schaffen Sie es, das lästige Business-Theater in Ihrem Unternehmen zu bekämpfen? Welche Strategien sind sinnvoll und welche sollten Unternehen besser über Board werfen?


Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

How to successfully combat business theatre in companies

In addition to numerous workshops and panel discussions, erwicon 2017 brought participants exciting lectures on the topic of "The changing world of work". Prof. Dr. Lars Vollmer, for example, told the approx. 600 participants in his contribution "Back to work" how people get out of the business theatre and achieve real companies again. We visualized this topic in Digital Graphic Event Recording and recorded the results.

Content

What does business theatre mean?

For entrepreneur and author Prof. Dr. Lars Vollmer, the typical business theatre of today is the preoccupation with oneself rather than the profitable work for others.

"Because only when I do something for others do I work," he says.

The illness of today is therefore to occupy oneself more than to really work. According to Prof. Dr. Vollmer, we waste about half of our working time with business theatre. And it will become more and more so if we do nothing about it. This business theatre takes place every day in meetings, employee discussions and audits. PowerPoint presentations are put together, processes are smoothed out and new policies are drawn up that bypass customer requirements. At the end everything is audited to see if enough work has been done. And everyone knows that no work was actually done.

People suffer from business theatre

The bad thing is that people suffer. They have no desire for business theatre. But if employees try to bring innovative ideas into the company, they are often punished for it.

Successful companies act differently

They first think and look at what their customers really want. Not having to deal with the policies helps them to adjust their strategies and to be able to offer their customers a better deal. Prof. Dr. Lars Vollmer advises them to look at this for their own company as well. Where do you work and in which areas do you only concern yourself and do nothing for others? This so-called practice cleaning makes successful companies faster and brings them closer to the customer.

always new customer wishes

What hinders other companies is Taylorism. They take a long time to translate external references into internal references. By the time the customer requirements are found out by the company, understood and translated into a policy, the customer's needs have already changed again. And not even digitalization helps with that. Prof. Dr. Vollmer makes it clear that if they digitize something bad in a company, it is still bad, but digital. And does that bring you the desired success?

What can companies do to break out of the business theatre and get back to work?

adjust tactics

  • Thinking:
    Become aware of what the profitable processes in your company are.
  • The practice cleanse:
    After reflection, it's important to get into action. How can you adapt existing practices to become more efficient? What are the real wishes of your target group, your customers? How do you meet them without wasting more time developing policies?
  • Enough room for innovation:
    Often employees have great ideas, but they are difficult to enforce against internal policies. Provide enough space for a new idea to grow.

A great danger is hidden behind the internal references in the company, if new rounds are made again, new policies are created again, which do not bring any progress and entrepreneurs stop on the spot. Prof. Dr. Lars Vollmer provides further tips in his book "Back to work" (in German only).

Book: Back to work (German only)

Why visualizing prevents business theatre

Another tip to get back to work is visualization. Many people in the company have the problem of hiding behind internal policies. They also represent the strict policies and internal references to the customers and thereby ignore your real needs. Profits and successes are lost, as well as the view for the real customer wishes.

If you sit down together within the company and work on topics in a visually moderated manner, it quickly becomes apparent where the mistake lies. There is no success behind many terms and topics. The business theater catches the eye in the workshop on a piece of paper or on the iPad. And that can be fought immediately.

How do you manage to fight the annoying business theatre in your company? Which strategies make sense and which should companies better throw overboard?

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